2025
2025
Hallo Gemeinde
Es ist etwas still hier. Macht nichts, dann gibt es auch nicht viele Kritiker.
Die Planung ist abschlossen und die Vorbereitungen sind im Gange.
Diese Jahr war noch die MFK fällig. Natürlich habe ich fast alles wieder angebaut. Bei den vorderen Blinkern bin ich gescheitert. Ich wusste spontan nicht wie ich die Kanzel runter bringe. Darunter wären die Anschlüsse gewesen. Halb so schlimm. Dann verlade ich das Teil auf den Anhänger. Soweit hätte es geklappt. Erst als ich das abgeschaltete ABS erwähnte war ich raus. Ich konnte mich im Anschluss mit einem Formular aus der Nummer winden. Er ist jetzt wieder vorgeführt und auf Piste getrimmt.
Zur Saisonvorbereitung.
Als erstes habe ich wieder ein mal einen Schräglagenwinkel absolviert. Nur einen halben Tag, weil ich ja noch den Pitbike-Kurs gebucht habe. Leider musste ich diesen wieder canceln, da mein Sohn ein Internationales Turnier spielte. In Heilbronn.
Dieser Schräglagenkurs war leider der Schwächste den ich je besucht habe. Das einzige Gute war, dass wir über ein kleines Rundholz fuhren. Was natürlich jedes mal eine Unruhe ins Fahrwerk brachte. Dies zu akzeptieren und überfahren war neu. Ansonsten waren die Schräglagen mässig.
Kurz darauf habe ich noch meine Suzuki zum Mech gebracht. Er war eine Zeit lang rekonvaleszent. Natürlich bekam mein Töff das volle Programm. Musste man ja machen. Immerhin hatte ich im 2025 5000km auf der Piste abgespult.
Bereit für einen Tag in Aneau du Rhin
Es ist etwas still hier. Macht nichts, dann gibt es auch nicht viele Kritiker.
Die Planung ist abschlossen und die Vorbereitungen sind im Gange.
Diese Jahr war noch die MFK fällig. Natürlich habe ich fast alles wieder angebaut. Bei den vorderen Blinkern bin ich gescheitert. Ich wusste spontan nicht wie ich die Kanzel runter bringe. Darunter wären die Anschlüsse gewesen. Halb so schlimm. Dann verlade ich das Teil auf den Anhänger. Soweit hätte es geklappt. Erst als ich das abgeschaltete ABS erwähnte war ich raus. Ich konnte mich im Anschluss mit einem Formular aus der Nummer winden. Er ist jetzt wieder vorgeführt und auf Piste getrimmt.
Zur Saisonvorbereitung.
Als erstes habe ich wieder ein mal einen Schräglagenwinkel absolviert. Nur einen halben Tag, weil ich ja noch den Pitbike-Kurs gebucht habe. Leider musste ich diesen wieder canceln, da mein Sohn ein Internationales Turnier spielte. In Heilbronn.
Dieser Schräglagenkurs war leider der Schwächste den ich je besucht habe. Das einzige Gute war, dass wir über ein kleines Rundholz fuhren. Was natürlich jedes mal eine Unruhe ins Fahrwerk brachte. Dies zu akzeptieren und überfahren war neu. Ansonsten waren die Schräglagen mässig.
Kurz darauf habe ich noch meine Suzuki zum Mech gebracht. Er war eine Zeit lang rekonvaleszent. Natürlich bekam mein Töff das volle Programm. Musste man ja machen. Immerhin hatte ich im 2025 5000km auf der Piste abgespult.
Bereit für einen Tag in Aneau du Rhin
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Tag eins vom 2025
Nach dem mässigen Saisonstart kommt der Testtag in Anneau du Rhin. Das Wetter verspricht etwas feucht aber meist trocken. Ich verbessere mich ständig. Immerhin bin ich fast pünktlich los. Mit meinem neuen Firmenfahrzeug ging es recht flott voran. Leider steht die AHK etwas hoch und somit ist der Anhänger gegen vorne reichlich erhöht. Somit steht das Ganze reichlich im Wind. Unglaublich was der kleine BMW mit Anhänger säuft.
Locker in Zürich Richtung Autobahn bei der SwissLife-Arena. Da stehen doch schon drei Autos mit bunten Lichtern auf dem Dach. Vielleicht ein Unfall, man weiss es nicht. Vor dem Baregg machen sie auf die Lichtanlage aufmerksam. Zack wurde von drei auf zwei Spuren reduziert. Dann noch auf eine. Im Trockenen hat dann die Truppe mit den steifen Mützen auf durstige Kandidaten gewartet. Stereotypen wie junge Männer oder ausländische Nummernschilder wurden herausgezogen.
Ich, also um 7.40 im Fahrerlager bei Rene. Auf ihn ist Verlass. Er hat mein Plätzchen reserviert. Nur seine Idee mit dem Sonnenschirm als Rückzugsort war zum Scheitern verurteilt. Ich habe dann mein Zelt aufgestellt und für einen Tag haben wir auch zu zweit Platz.
Sein Bekannter “Wädi” war gleich neben uns. Ein leicht übermotivierter Zeitgenosse. Beim letzten Event mit ihm ist er mit Ansage drastisch gestürzt. Offener Oberschenkelbruch und mit der Rega von Ledenon nach Hause. Diesmal hatte er einen Frischling dabei. Ich habe sofort angemerkt, dass wir diesmal nicht für ihn packen müssen. Auch der Rücktransport ist bereits organisiert. Meine ganzen Anmerkungen hoben die Stimmung ungemein.
Wädi`s Frage an Rene, warum er in der mittleren Gruppe gebucht hatte, liess mich wieder schaudern. Ich habe sogar die langsamste Gruppe gebucht. Es ist Saisonanfang und ich habe noch reichlich Tage vor mir.
Irgendwann war dann das Breefing. Sogar auf deutsch. Nächste Aktion war, den DB-Killer einzusetzen. Hat geklappt, Test bestanden. Mein Gerät hat tatsächlich 10 DB weniger gemessen. Natürlich nur im Hobbybereich verifiziert. Vor meinem Turn wurde es feucht. Dann wieder trocken und wieder feucht. Belustigend war in der Zeit, wie Wädi semiprofessionell seine Räder auf Regen wechselte. Anmerkung, er ist selbstständiger Automechaniker. Auch seine unzähligen Telefonate zu einem Mechaniker von Adi Schwegler belustigten uns. Wädi hat uns den Morgen gerettet.
Dann kam der Mittag und natürlich der Mittagsschlaf. Locker liegen bleiben. Mit Blick auf die Windschutzscheibe hatte ich das Wetter im Griff. Oder das Wetter mich. Liegenbleiben war das Motto. Zwischendurch reflektierte das orange blinkende Licht. Wieder hat einer seine Saison unnötig verteuert. Ich kann es abkürzen. Es wurde nichts mehr. Zusammenpacken und nach Hause.
Nach dem mässigen Saisonstart kommt der Testtag in Anneau du Rhin. Das Wetter verspricht etwas feucht aber meist trocken. Ich verbessere mich ständig. Immerhin bin ich fast pünktlich los. Mit meinem neuen Firmenfahrzeug ging es recht flott voran. Leider steht die AHK etwas hoch und somit ist der Anhänger gegen vorne reichlich erhöht. Somit steht das Ganze reichlich im Wind. Unglaublich was der kleine BMW mit Anhänger säuft.
Locker in Zürich Richtung Autobahn bei der SwissLife-Arena. Da stehen doch schon drei Autos mit bunten Lichtern auf dem Dach. Vielleicht ein Unfall, man weiss es nicht. Vor dem Baregg machen sie auf die Lichtanlage aufmerksam. Zack wurde von drei auf zwei Spuren reduziert. Dann noch auf eine. Im Trockenen hat dann die Truppe mit den steifen Mützen auf durstige Kandidaten gewartet. Stereotypen wie junge Männer oder ausländische Nummernschilder wurden herausgezogen.
Ich, also um 7.40 im Fahrerlager bei Rene. Auf ihn ist Verlass. Er hat mein Plätzchen reserviert. Nur seine Idee mit dem Sonnenschirm als Rückzugsort war zum Scheitern verurteilt. Ich habe dann mein Zelt aufgestellt und für einen Tag haben wir auch zu zweit Platz.
Sein Bekannter “Wädi” war gleich neben uns. Ein leicht übermotivierter Zeitgenosse. Beim letzten Event mit ihm ist er mit Ansage drastisch gestürzt. Offener Oberschenkelbruch und mit der Rega von Ledenon nach Hause. Diesmal hatte er einen Frischling dabei. Ich habe sofort angemerkt, dass wir diesmal nicht für ihn packen müssen. Auch der Rücktransport ist bereits organisiert. Meine ganzen Anmerkungen hoben die Stimmung ungemein.
Wädi`s Frage an Rene, warum er in der mittleren Gruppe gebucht hatte, liess mich wieder schaudern. Ich habe sogar die langsamste Gruppe gebucht. Es ist Saisonanfang und ich habe noch reichlich Tage vor mir.
Irgendwann war dann das Breefing. Sogar auf deutsch. Nächste Aktion war, den DB-Killer einzusetzen. Hat geklappt, Test bestanden. Mein Gerät hat tatsächlich 10 DB weniger gemessen. Natürlich nur im Hobbybereich verifiziert. Vor meinem Turn wurde es feucht. Dann wieder trocken und wieder feucht. Belustigend war in der Zeit, wie Wädi semiprofessionell seine Räder auf Regen wechselte. Anmerkung, er ist selbstständiger Automechaniker. Auch seine unzähligen Telefonate zu einem Mechaniker von Adi Schwegler belustigten uns. Wädi hat uns den Morgen gerettet.
Dann kam der Mittag und natürlich der Mittagsschlaf. Locker liegen bleiben. Mit Blick auf die Windschutzscheibe hatte ich das Wetter im Griff. Oder das Wetter mich. Liegenbleiben war das Motto. Zwischendurch reflektierte das orange blinkende Licht. Wieder hat einer seine Saison unnötig verteuert. Ich kann es abkürzen. Es wurde nichts mehr. Zusammenpacken und nach Hause.
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Immer wieder lustig zu lesen
Schliesse ich aus dem Satz mit den Blinkern, dass du die vordere Verkleidung noch nie ab hattest? Ich glaub das war ungefähr das erste nach dem Einfahren, was bei der R1 weg musste
OK, die R1 musste ich inzwischen abmelden, das wär nichts geworden mit prüfen
Sie weilt im Moment gerade im schönen Holland...
Grüsse
Rufer
OK, die R1 musste ich inzwischen abmelden, das wär nichts geworden mit prüfen
Grüsse
Rufer
"notorisch schneller Schweizer"
Re: 2025
Tag 2-4
Zur Vorgeschichte. Eigentlich wollten wir als erste Brünn befahren. Leider hat die Firma etwas spät angefangen und dann das Tempo nicht erhöht. Somit wurden die vier gebuchten Tage wieder storniert. Der Zug für die Familie war aber schon gebucht. Folglich: Alternativprogramm. Mit Föschel-Racing auf dem Slovakiaring. Statt Mittwoch bis Samstag in Brünn wurde es Freitag bis Sonntag am Slovakiaring. Somit war Mittwoch und Donnerstag Sightseeing in Wien angezeigt. Ein kleines Problem stellte sich noch. Wo den Anhänger für zwei Tage abstellen. Man glaubt es kaum, aber Wien ist noch restriktiver als Zürich. Es gibt nur ein oder zwei Stunden Parktickets. Keine Tageskarten oder sonst was. Ein kleiner Aufruf im R4F hat mir dann einen Tipp in einer anderen Gemeinde eingebracht.
Es waren gelungene zwei Tage Wien. Schloss Schönbrunn ist schon imposant. Unglaublich gross das Gelände. Mehr als einen Kilometer breit und etwas mehr als 1.3 Kilometer lang.
Am Donnerstag dann die Anreise zum Ring. Natürlich waren wir zu früh. Ich wusste, dass an diesem Tag noch eine Drift-Show und ein paar Sprints mit Autos auf dem Ring geboten werden.
Ein Highlight für meinen Sohn. Um 20.00 Uhr durften wir dann auch aufstellen.
Das ging zügig, da die ganze Familie sich beteiligte. Dann noch die Anmeldung und mangels Material, dann die Ausfahrt zum Burgerladen. Das war dann aber ein Reinfall. Küche zu. Kaum haben wir den Rücken gekehrt, kommt das Personal mit vier Tellern aus der Küche. Dann war ich wohl nur Minuten zu spät oder zu unsympathisch. Wieder zurück auf die Piste begaben wir uns in den ansässigen Gourmettempel. Optisch grenzwertig bedienten wir uns am Buffet. Es war dann nicht nur optisch grenzwertig.
Freitagmorgen “Jetzt geht`s los”. Um zehn mein erster Turn. Einmal nicht der Erste. Kann ein Vorteil sein, wenn die Schnellen mal den Gummiabrieb und das Kies auf die Seite fahren.
Kann, tatsächlich hat einer genau einen Turn vor meinem, die letzten beiden Kurven, mit Öl eingesaut. Für die Reinigungsarbeiten wurde mein Turn gestrichen. Macht nichts, ich habe ja noch deren fünf. Leicht nervös bin ich dann ins Renngeschehen eingestiegen. Erste Peinlichkeit, ich wusste nicht mehr, wie ich auf die Rennstrecke komme. Nichts anmerken lassen. Da meine Suzuki fast original ist, kann ich mich auf den Rooki-Bonus verlassen. So jetzt aber. Locker einrollen und dann mal sehen, wie es geht. Nach vier Runden war aber die Kraft weg. Kann es sein, dass der Slovakiaring so anstrengend ist? Ich mache wenigstens alles richtig. Es sind nicht die Arme die Pleite gehen, sondern die Beine. So absolviere ich den Freitag im Sprint Modus. Nicht so schnell, aber mindestens so kurz. Kaum vier Runden auf der Uhr geht dem rechten Bein die Puste aus. Kaum zurück, bespreche ich das mit meiner Frau. Das ganze Hockey im Winter hilft nicht für das Motorradfahren. Meine Frau meinte, diese Erkenntnis habe ich bereits in den letzten Saison`s gewonnen. Aber jedes Jahr von neuem erfolgreich verdrängt.
Am Samstag dann ein ähnliches Bild. Trotz dem isotonischen Getränk. Da musste ich mein heiss geliebtes Endurance auslassen. Dafür habe ich meinen Sohn beim Kartfahren angefeuert. Am Abend ist meine Familie wieder abgereist. Sie sind mit dem Autozug nach Hause.. Ich hatte noch den Sonntag. Kaum sind sie abgefahren, kam dann auch ein Gewitter. Super, ich wollte noch grillen. Nach einiger Zeit konnte ich dann starten.
Sonntag
Erster Turn dann gleich sportliche vier Runden. Ich konnte mich bei einem Schnelleren anhängen und erreichte eine 2:36. Das war dann auch meine Qualizeit. Euphorisch habe ich mich beim Sprinnt-Rennen eingeschrieben. Sechs Runden werden mit dem Adrenalin schon klappen. Den Muskelkater behandeln wir dann am Montag. Den zweiten Turn musste ich dem Regen opfern. Der dritte Turn nochmals raus. Die neue Batterie testen. Endlich habe ich das nervige Teil gewechselt. Immer das Ladekabel anschliessen war mühsam. Dann die Erkenntnis, wer lesen kann, ist im Vorteil. Das Rennen ist nicht um 15:00 Uhr, sondern um 16:30. Bis ich losfahre, wird es 18:00 Uhr und dann zehn Stunden Fahrt. Ohne Pause. Das und das stetige Regenwetter hat mich dazu bewogen, die Übung abzubrechen und abzureisen. Es hat dann doch etwas gedauert, bis ich alles zusammen hatte. Dann los.
Legendär wurde es mit dem Tanken. Weil es wieder einmal über die Landstraße ging, suchte ich eine Tankstelle der Strecke entlang. Am liebsten mit einem Shop. Tankstelle gefunden. Top, leider ohne Shop. 1.52 für Diesel ist ok. Getankt getan. Fünf Kilometer weiter Shell-Schankstelle mit grossem Shop. Diesel 1.50. Weitere fünf Kilometer weiter Großtankstelle mit riesen Shop. Diesel 1.48. Dann noch der Hammer. Mittlerer Shop mit Diesel für 1,46. Was solls. Um 01.45 Uhr bin ich dann zu Hause eingetroffen. Kurz PD/ID und ab ins Bett.
Zur Vorgeschichte. Eigentlich wollten wir als erste Brünn befahren. Leider hat die Firma etwas spät angefangen und dann das Tempo nicht erhöht. Somit wurden die vier gebuchten Tage wieder storniert. Der Zug für die Familie war aber schon gebucht. Folglich: Alternativprogramm. Mit Föschel-Racing auf dem Slovakiaring. Statt Mittwoch bis Samstag in Brünn wurde es Freitag bis Sonntag am Slovakiaring. Somit war Mittwoch und Donnerstag Sightseeing in Wien angezeigt. Ein kleines Problem stellte sich noch. Wo den Anhänger für zwei Tage abstellen. Man glaubt es kaum, aber Wien ist noch restriktiver als Zürich. Es gibt nur ein oder zwei Stunden Parktickets. Keine Tageskarten oder sonst was. Ein kleiner Aufruf im R4F hat mir dann einen Tipp in einer anderen Gemeinde eingebracht.
Es waren gelungene zwei Tage Wien. Schloss Schönbrunn ist schon imposant. Unglaublich gross das Gelände. Mehr als einen Kilometer breit und etwas mehr als 1.3 Kilometer lang.
Am Donnerstag dann die Anreise zum Ring. Natürlich waren wir zu früh. Ich wusste, dass an diesem Tag noch eine Drift-Show und ein paar Sprints mit Autos auf dem Ring geboten werden.
Ein Highlight für meinen Sohn. Um 20.00 Uhr durften wir dann auch aufstellen.
Das ging zügig, da die ganze Familie sich beteiligte. Dann noch die Anmeldung und mangels Material, dann die Ausfahrt zum Burgerladen. Das war dann aber ein Reinfall. Küche zu. Kaum haben wir den Rücken gekehrt, kommt das Personal mit vier Tellern aus der Küche. Dann war ich wohl nur Minuten zu spät oder zu unsympathisch. Wieder zurück auf die Piste begaben wir uns in den ansässigen Gourmettempel. Optisch grenzwertig bedienten wir uns am Buffet. Es war dann nicht nur optisch grenzwertig.
Freitagmorgen “Jetzt geht`s los”. Um zehn mein erster Turn. Einmal nicht der Erste. Kann ein Vorteil sein, wenn die Schnellen mal den Gummiabrieb und das Kies auf die Seite fahren.
Kann, tatsächlich hat einer genau einen Turn vor meinem, die letzten beiden Kurven, mit Öl eingesaut. Für die Reinigungsarbeiten wurde mein Turn gestrichen. Macht nichts, ich habe ja noch deren fünf. Leicht nervös bin ich dann ins Renngeschehen eingestiegen. Erste Peinlichkeit, ich wusste nicht mehr, wie ich auf die Rennstrecke komme. Nichts anmerken lassen. Da meine Suzuki fast original ist, kann ich mich auf den Rooki-Bonus verlassen. So jetzt aber. Locker einrollen und dann mal sehen, wie es geht. Nach vier Runden war aber die Kraft weg. Kann es sein, dass der Slovakiaring so anstrengend ist? Ich mache wenigstens alles richtig. Es sind nicht die Arme die Pleite gehen, sondern die Beine. So absolviere ich den Freitag im Sprint Modus. Nicht so schnell, aber mindestens so kurz. Kaum vier Runden auf der Uhr geht dem rechten Bein die Puste aus. Kaum zurück, bespreche ich das mit meiner Frau. Das ganze Hockey im Winter hilft nicht für das Motorradfahren. Meine Frau meinte, diese Erkenntnis habe ich bereits in den letzten Saison`s gewonnen. Aber jedes Jahr von neuem erfolgreich verdrängt.
Am Samstag dann ein ähnliches Bild. Trotz dem isotonischen Getränk. Da musste ich mein heiss geliebtes Endurance auslassen. Dafür habe ich meinen Sohn beim Kartfahren angefeuert. Am Abend ist meine Familie wieder abgereist. Sie sind mit dem Autozug nach Hause.. Ich hatte noch den Sonntag. Kaum sind sie abgefahren, kam dann auch ein Gewitter. Super, ich wollte noch grillen. Nach einiger Zeit konnte ich dann starten.
Sonntag
Erster Turn dann gleich sportliche vier Runden. Ich konnte mich bei einem Schnelleren anhängen und erreichte eine 2:36. Das war dann auch meine Qualizeit. Euphorisch habe ich mich beim Sprinnt-Rennen eingeschrieben. Sechs Runden werden mit dem Adrenalin schon klappen. Den Muskelkater behandeln wir dann am Montag. Den zweiten Turn musste ich dem Regen opfern. Der dritte Turn nochmals raus. Die neue Batterie testen. Endlich habe ich das nervige Teil gewechselt. Immer das Ladekabel anschliessen war mühsam. Dann die Erkenntnis, wer lesen kann, ist im Vorteil. Das Rennen ist nicht um 15:00 Uhr, sondern um 16:30. Bis ich losfahre, wird es 18:00 Uhr und dann zehn Stunden Fahrt. Ohne Pause. Das und das stetige Regenwetter hat mich dazu bewogen, die Übung abzubrechen und abzureisen. Es hat dann doch etwas gedauert, bis ich alles zusammen hatte. Dann los.
Legendär wurde es mit dem Tanken. Weil es wieder einmal über die Landstraße ging, suchte ich eine Tankstelle der Strecke entlang. Am liebsten mit einem Shop. Tankstelle gefunden. Top, leider ohne Shop. 1.52 für Diesel ist ok. Getankt getan. Fünf Kilometer weiter Shell-Schankstelle mit grossem Shop. Diesel 1.50. Weitere fünf Kilometer weiter Großtankstelle mit riesen Shop. Diesel 1.48. Dann noch der Hammer. Mittlerer Shop mit Diesel für 1,46. Was solls. Um 01.45 Uhr bin ich dann zu Hause eingetroffen. Kurz PD/ID und ab ins Bett.
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Habe sie ohne angeschlossene Blinker gekauft. Bei der Yamaha habe ich das auch geschafft. Da hatte ich auch das Werkstattbuch zur Hand.rufer hat geschrieben: 28.04.2025, 19:28 Immer wieder lustig zu lesenSchliesse ich aus dem Satz mit den Blinkern, dass du die vordere Verkleidung noch nie ab hattest? Ich glaub das war ungefähr das erste nach dem Einfahren, was bei der R1 weg musste
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OK, die R1 musste ich inzwischen abmelden, das wär nichts geworden mit prüfenSie weilt im Moment gerade im schönen Holland...
Grüsse
Rufer
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Tag 5 - 7
Mugello ist angesagt. Eine der preisgünstigsten Strecken in Europa. Natürlich nicht als Einzelbuchung. Da ich aber die Kundenkarte bei Rehm gelöst habe, profitierte ich von dem 250€ Bonus.
Ich habe mich natürlich mit meiner Arbeitszeit gut vorbereitet und habe mir eine Kompensationszeit gespart. So kann ich um 13.00 losdüsen. Bis dann mein Büronachbar mich um einen kleinen Gefallen bat. Schwups und schon wurde es halt 15.00 Uhr. Da ich aber in Google-Map gesehen habe, dass es nur 560 km sind, habe ich das locker abgetan.
Sechs oder sieben Stunden. Katzensprung, im Vergleich zum Slovakiaring. Panoniaring kommt ja dann auch noch. Der ist noch weiter.
Also um 16.00 Uhr alles geladen und reisebereit. Der Verkehr meinte es gut mit mir und ließ mich überall gemütlich rollen. Der Vorteil von einem Anhänger ist in Chiasso nicht zu unterschätzen. Auf der Lastwagenspur rechts an allen vorbei. Auch die Baustelle nach dem Zoll war kein Problem. Im Gegensatz zum Rückreiseverkehr. Mit ökologischen 110 km/h durch Italien ohne Probleme. Kann das sein?
Natürlich nicht. Kurz vor Barberino kam das obligate Chaos. Alle runter von der Autobahn und dann auf der Alten weiter gen Süden. Alles im Tazzelwurm. Dann hektisch wieder auf die normale Strecke. Zack, Ausfahrt verpasst. 15 Kilometer weiter die nächste Ausfahrt. Danach Landstrasse und Umfahrung von Scarperia. Kann mir einer sagen, weshalb ich bei jeder Anfahrt eine Geschichte habe? Klar, dass ich etwas zu schreiben habe.
Kurz vor 24:00 Uhr schon da. Ist ja fast noch Tag. Nun aufstellen, um mein Schlafplätzchen frei zu kriegen. Zelt aufstellen. Dann Anhänger darunter, denn sie haben Regen angesagt. Da will ich nicht gleich bei den Füssen nass werden. Etwas Wind ist schon dabei. Ah, der Wind wird stärker. Ich hänge mich wie Robby Naish an die Streben, um den Abflug zu verhindern. Einzelne Blitze sind bereits zu sehen. Aluminium leitet nicht, oder? Jetzt bestraft mich Italien für meine Gutmütigkeit. Eine Stunde vorher abfahren und ich hätte im Trockenen aufgestellt.
Das Nachbarzelt hat auch schon gelitten. Ein 24MX der leichten Sorte. Nach zwei Stunden war der Mitternachtszauber beendet und ich nass.
Den ersten Turn am Freitag konnte ich auslassen, da nass. Ab dem Zweiten habe ich ins Geschehen eingegriffen. In der Gruppe B. Als ich dann meine Zeiten mit meinen Mitstreitern verglich, wurde ich etwas bleich. Bei mir passte noch gar nichts und die fahren Zeiten, die ich noch nie gefahren bin. Ich bin dann zügig in die Gruppe eins transferiert worden. Der schnellste in der Gruppe eins fuhr 2:11! Der langsamste 3:18. So kam ich dann auch einige Male zum Überrunden.
Ich muss zugeben, nach den ersten beiden Turns hatte ich eine Sinnkrise. 2.26, so langsam war ich noch nie. Ich ging in mich und setzte neue Prioritäten. Auf Masse setzen und versuchen, jeden Turn fertig zu fahren. Mit 2:24 ging ich dann in den Feierabend.
In der Zwischenzeit spielten sich in der Nachbarschaft Dramen ab. Plötzlich liefen beide originalen BMW`s nicht mehr. Hektisch haben sie beim Befüllen der Kanister die Zapfsäule verwechselt. Leider war es Diesel. Das war bereits vor Freitagmittag. Das große Schrauben begann. Alles auseinander, reinigen und wieder zusammen. Noch nicht gut und nochmals. Das wiederholte sich unzählige Male. Dann lief die Eine, aber stellte in der Kurve ab. Wackelkontakt. Nur wo? Die Zweite lief auf drei Zylinder. Ab Sonntag lief sie dann fast normal. Den Samstag verbrachte ich im gleichen chilligen Modus. Fahren, fahren, fahren. Nicht allzu viel schneller, aber länger.
Sonntag war im Warm-up recht kühl. Was für mich noch Konsequenzen hatte. Tatsächlich haben sie mich zur DB-Messung rausgezogen. Bei 5500U/min misst der 107 db. "Vielleicht einen DB-Killer montieren?" Auf gar keinen Fall. Wir sind in Mugello. Neben den Ducati`s bin ich ein Elektromobil. Ich durfte das Rennen mit den Mädels fahren. Das ist doch ein Ansporn. Leider sind die viel zu schnell und ich hatte nur kurz eine gute Aussicht. Wir waren dann eine vierer Gruppe, die sich ohne Überholmanöver durch die Runden begleitete. Leider hatte ich nicht genug Kondition, um der Gruppe bis zum Schluss zu folgen.
Gestartet habe ich mit 2:22, in der Mitte eine 2:21 und am Schluss 2.23. Da überholte mich dann eine Dame.
Danach war zusammenpacken angesagt. Alles bereitstellen. Zwei Turns zum Auslaufen machen wir noch. Es sind ja nur 7 Stunden Heimreise. Natürlich musste noch eine Yamaha im zweitletzten Rennen seinen Motor öffnen. Auf der Zielgeraden ab dem Schild 300m bis ins Kies. Eine RN65 mit 2500km. Das war der Rundenzeiten Killer schlecht hin. Dann konzentrieren wir uns auf den Rest. Im Auslaufen habe ich nochmals das Girly getroffen, welches mich feige in der letzten Runde abgefangen hat. Wir zirkelten zu zweit um die Ölspur. Es war sinnlos, noch etwas zu riskieren. Auch im letzten Turn konnte ich nichts mehr reißen. Dann halt Heimreise. Leider hatte es dann im ersten Abschnitt bis Mailand immer wieder Stau.
Kurz vor Mitternacht war ich zu Hause.
Mugello ist angesagt. Eine der preisgünstigsten Strecken in Europa. Natürlich nicht als Einzelbuchung. Da ich aber die Kundenkarte bei Rehm gelöst habe, profitierte ich von dem 250€ Bonus.
Ich habe mich natürlich mit meiner Arbeitszeit gut vorbereitet und habe mir eine Kompensationszeit gespart. So kann ich um 13.00 losdüsen. Bis dann mein Büronachbar mich um einen kleinen Gefallen bat. Schwups und schon wurde es halt 15.00 Uhr. Da ich aber in Google-Map gesehen habe, dass es nur 560 km sind, habe ich das locker abgetan.
Sechs oder sieben Stunden. Katzensprung, im Vergleich zum Slovakiaring. Panoniaring kommt ja dann auch noch. Der ist noch weiter.
Also um 16.00 Uhr alles geladen und reisebereit. Der Verkehr meinte es gut mit mir und ließ mich überall gemütlich rollen. Der Vorteil von einem Anhänger ist in Chiasso nicht zu unterschätzen. Auf der Lastwagenspur rechts an allen vorbei. Auch die Baustelle nach dem Zoll war kein Problem. Im Gegensatz zum Rückreiseverkehr. Mit ökologischen 110 km/h durch Italien ohne Probleme. Kann das sein?
Natürlich nicht. Kurz vor Barberino kam das obligate Chaos. Alle runter von der Autobahn und dann auf der Alten weiter gen Süden. Alles im Tazzelwurm. Dann hektisch wieder auf die normale Strecke. Zack, Ausfahrt verpasst. 15 Kilometer weiter die nächste Ausfahrt. Danach Landstrasse und Umfahrung von Scarperia. Kann mir einer sagen, weshalb ich bei jeder Anfahrt eine Geschichte habe? Klar, dass ich etwas zu schreiben habe.
Kurz vor 24:00 Uhr schon da. Ist ja fast noch Tag. Nun aufstellen, um mein Schlafplätzchen frei zu kriegen. Zelt aufstellen. Dann Anhänger darunter, denn sie haben Regen angesagt. Da will ich nicht gleich bei den Füssen nass werden. Etwas Wind ist schon dabei. Ah, der Wind wird stärker. Ich hänge mich wie Robby Naish an die Streben, um den Abflug zu verhindern. Einzelne Blitze sind bereits zu sehen. Aluminium leitet nicht, oder? Jetzt bestraft mich Italien für meine Gutmütigkeit. Eine Stunde vorher abfahren und ich hätte im Trockenen aufgestellt.
Das Nachbarzelt hat auch schon gelitten. Ein 24MX der leichten Sorte. Nach zwei Stunden war der Mitternachtszauber beendet und ich nass.
Den ersten Turn am Freitag konnte ich auslassen, da nass. Ab dem Zweiten habe ich ins Geschehen eingegriffen. In der Gruppe B. Als ich dann meine Zeiten mit meinen Mitstreitern verglich, wurde ich etwas bleich. Bei mir passte noch gar nichts und die fahren Zeiten, die ich noch nie gefahren bin. Ich bin dann zügig in die Gruppe eins transferiert worden. Der schnellste in der Gruppe eins fuhr 2:11! Der langsamste 3:18. So kam ich dann auch einige Male zum Überrunden.
Ich muss zugeben, nach den ersten beiden Turns hatte ich eine Sinnkrise. 2.26, so langsam war ich noch nie. Ich ging in mich und setzte neue Prioritäten. Auf Masse setzen und versuchen, jeden Turn fertig zu fahren. Mit 2:24 ging ich dann in den Feierabend.
In der Zwischenzeit spielten sich in der Nachbarschaft Dramen ab. Plötzlich liefen beide originalen BMW`s nicht mehr. Hektisch haben sie beim Befüllen der Kanister die Zapfsäule verwechselt. Leider war es Diesel. Das war bereits vor Freitagmittag. Das große Schrauben begann. Alles auseinander, reinigen und wieder zusammen. Noch nicht gut und nochmals. Das wiederholte sich unzählige Male. Dann lief die Eine, aber stellte in der Kurve ab. Wackelkontakt. Nur wo? Die Zweite lief auf drei Zylinder. Ab Sonntag lief sie dann fast normal. Den Samstag verbrachte ich im gleichen chilligen Modus. Fahren, fahren, fahren. Nicht allzu viel schneller, aber länger.
Sonntag war im Warm-up recht kühl. Was für mich noch Konsequenzen hatte. Tatsächlich haben sie mich zur DB-Messung rausgezogen. Bei 5500U/min misst der 107 db. "Vielleicht einen DB-Killer montieren?" Auf gar keinen Fall. Wir sind in Mugello. Neben den Ducati`s bin ich ein Elektromobil. Ich durfte das Rennen mit den Mädels fahren. Das ist doch ein Ansporn. Leider sind die viel zu schnell und ich hatte nur kurz eine gute Aussicht. Wir waren dann eine vierer Gruppe, die sich ohne Überholmanöver durch die Runden begleitete. Leider hatte ich nicht genug Kondition, um der Gruppe bis zum Schluss zu folgen.
Gestartet habe ich mit 2:22, in der Mitte eine 2:21 und am Schluss 2.23. Da überholte mich dann eine Dame.
Danach war zusammenpacken angesagt. Alles bereitstellen. Zwei Turns zum Auslaufen machen wir noch. Es sind ja nur 7 Stunden Heimreise. Natürlich musste noch eine Yamaha im zweitletzten Rennen seinen Motor öffnen. Auf der Zielgeraden ab dem Schild 300m bis ins Kies. Eine RN65 mit 2500km. Das war der Rundenzeiten Killer schlecht hin. Dann konzentrieren wir uns auf den Rest. Im Auslaufen habe ich nochmals das Girly getroffen, welches mich feige in der letzten Runde abgefangen hat. Wir zirkelten zu zweit um die Ölspur. Es war sinnlos, noch etwas zu riskieren. Auch im letzten Turn konnte ich nichts mehr reißen. Dann halt Heimreise. Leider hatte es dann im ersten Abschnitt bis Mailand immer wieder Stau.
Kurz vor Mitternacht war ich zu Hause.
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Tag 8 - 10
Die Zeit rast und ein grosser Teil meiner Saison ist schon vorbei.
Panoniaring steht an. Ich war natürlich zu spät, um den Zug zu buchen. Somit durfte ich die 845 Kilometer selber fahren. Erst wollte ich am Mittwoch los, um allenfalls am Donnerstagnachmittag noch ein paar Runden zu drehen. Dann hatte ich keine Lust mehr und verschob die Anfahrt auf den Donnerstag. Argumentiert habe ich es mit dem Stau am Zoll und rund um München. Ja, das kann ich. Mir das ganze zurecht argumentieren.
Am Donnerstag um 10:00 Uhr los. Erster Stau von Kemptthal bis Winterthur. Sofort eine Lindkugel (Schokolade) reinschmeissen, um den ersten Nervenzusammenbruch zu verhindern.
Das war der einzige Stau auf der ganzen Strecke. Die ungarischen Autobahnen sind der Hammer. Die Landstrasse wurden mit dem Hammer bearbeitet. Mit 90 km/h wurde das zum Teil recht spektakulär. Walter Röhrl hätte seine Freude gehabt. Und das mit Anhänger. Somit ist die Anreise abgehandelt. Irgendwann um 22:00 Uhr bin ich dann eingetrudelt.
Rene war um Mittag dort und verzweifelte am Wind. So konnte er sein Zelt nicht aufstellen.
Wir beschlossen eine Box zu nehmen. Sammelbox 26 wurde es dann. Ich bin kein Boxen-Typ. Ich verbrauche Platz. Viel Platz. Darum habe ich auch kein 3x3 sondern ein 4,5 x 3 Meter Zelt. Nach dem Einräumen kurz was essen und mit Bier. Und bald ins Körbchen. Nach den letzten kalten Nächten habe ich mir zusätzlich einen leichten Schlafsack gekauft. Dann noch die Heizdecke auf Stufe neun von neun. Das müsste gehen. In der Nacht bin ich dann Schweiß gebadet aufgewacht. Mal etwas die Decke entfernen. Ok, das ist noch verbesserungswürdig. Freitag wie gewohnt um 07.15 aufstehen. Es tröpfelt. Trotzdem, alles einrichten Briefing mit Helmaufkleber und es kann los gehen. Den ersten lasse ich wegen Nässe aus. Der Zweite ist auch feucht, aber man kann ja mal schauen. Das war es dann. Danach hat es richtig geregnet und das mag ich einfach nicht. Vom Autofahren verspürte ich eine leichte Verspannung. Da ich einen Bekannten vom letzten Jahr am Draht hatte, konnte ich den alles Fragen. Wo gibt es Massage? Beim Lidl. Thai-Massage ohne Happy-End natürlich. Mal angerufen und tatsächlich hatten sie noch einen Termin frei für eine Stunde Folter. Wie kann eine so kleine Frau so viel Schmerzen finden? Beide Waden voll verkrampft. Nach der Tortur noch im Fahrerlager Restaurant diniert und ab ins Körbchen. Diesmal mit der sieben. Das Passt. Samstag war dann schön heiß. Rene und ich sind alle Turns gefahren. Er war überraschend bei mit mir eingeteilt. Es waren zum Teil sehr Langsame unterwegs. Die fuhren in Gruppen, weil sie bei dem kleinen Tempounterschied nicht überholen konnten. Rene kämpfte sich bis Mittag durch. Im letzten Morgenturn sah ich vor der dritten Kurve einen kleinen Hasen liegen. Natürlich wurde dieser bei der Rückkehr zum Thema. Unglaublich, aber der Hase ist tatsächlich dem Rene ins Motorrad gerannt. Wenn das einer kann, ist es Rene. Die Piste ist schon kool. Zielgerade, dann eine schnelle rechts mit einer Senke. Nochmal eine Rechts etwas enger. Dann eine Links welche viel schneller geht als man meint. Wieder links aber sehr eng und rechts abfallend. Dann eine doppel Rechts mit neuem Belag. Dieser hat eine Pikel-Landschaft. Ganz viel Klerasiel hätte geholfen. Dann meine lieblings Rechts etwas ansteigend. Gleich wieder links über die Anhöhe und wieder abfallend zur nächsten schwachen Rechts. Nochmals eine doppel Rechts, um sofort wieder auf Links zu gehen. Da hat es einen weiteren Belagwechsel mit Wheeli-Garantie. Kaum setzt das Vorderrad wieder auf, kommt der Rodeo-Drive. Drei richtige Bodenwellen. Kurz eine Rechts antäuschen um dann in die enge Links vor der Tribune. Dann eine enge Rechts und zum Schluss eine schöne weite Rechts auf die Zielgerade. Die Strecke ist anspruchsvoll. Was der eine oder andere auch merkte. In einem Turn ist ein Anfänger auf der Geraden links ins Grün gekommen. Es sah aus, als wolle er einfach links abbiegen. Schwups war er weg. Es staubte und dann kam sein Töff aus dem Staub hervor wie Phönix aus der Asche. Leider krachte sie dann plump in die Wiese. Der erste Verfolger erschrak seinerseits und machte den Ausflug ins Kies. Ich hob die Hand und fuhr in die Box. So verbrachten wir den Samstag.
Der Sonntag startete eigentlich gleich. Erster Turn erfolgreich absolviert. In der Vorbereitung zum zweiten Turn erklang das Martinshorn. Ein übler Sturz musste sich ereignet haben. Den einen haben sie in der Zielkurve geholt und den zweiten mitten auf der Zielgeraden. Den Erzählungen nach, hat es dem einen beim Sturz den Motor aus dem Rahmen gerissen. Das war mein Turn 2 und auch 3. Das gab mir Zeit, den Reifen in aller Ruhe zu wechseln. In der Vorbereitung zum Rennen habe ich noch einiges probiert. Ich war für das Sternchen Rennen eingeteilt. Klingt besser als Best of the Rest 3. Fliegender Start. Ich war dann froh, nach fünf Runden in sengender Hitze die karierte Flagge zu sehen. Welchen Platz kann ich nicht sagen. Aufgrund der etwas längeren Rückreise habe ich die Siegerehrung gecancelt.
Die Rückreise war unspektakulär. Wieder die Holperpiste bis zur Autobahn und dann durch Österreich, Deutschland und wieder Österreich, bis nach Hause. So um 03.00 Uhr bin ich ins Bett gefallen. Den Montagmorgen nahm ich mir frei.
Nun freue ich mich auf Cremona in zwei Wochen mit den Töfflibuebä.
Die Zeit rast und ein grosser Teil meiner Saison ist schon vorbei.
Panoniaring steht an. Ich war natürlich zu spät, um den Zug zu buchen. Somit durfte ich die 845 Kilometer selber fahren. Erst wollte ich am Mittwoch los, um allenfalls am Donnerstagnachmittag noch ein paar Runden zu drehen. Dann hatte ich keine Lust mehr und verschob die Anfahrt auf den Donnerstag. Argumentiert habe ich es mit dem Stau am Zoll und rund um München. Ja, das kann ich. Mir das ganze zurecht argumentieren.
Am Donnerstag um 10:00 Uhr los. Erster Stau von Kemptthal bis Winterthur. Sofort eine Lindkugel (Schokolade) reinschmeissen, um den ersten Nervenzusammenbruch zu verhindern.
Das war der einzige Stau auf der ganzen Strecke. Die ungarischen Autobahnen sind der Hammer. Die Landstrasse wurden mit dem Hammer bearbeitet. Mit 90 km/h wurde das zum Teil recht spektakulär. Walter Röhrl hätte seine Freude gehabt. Und das mit Anhänger. Somit ist die Anreise abgehandelt. Irgendwann um 22:00 Uhr bin ich dann eingetrudelt.
Rene war um Mittag dort und verzweifelte am Wind. So konnte er sein Zelt nicht aufstellen.
Wir beschlossen eine Box zu nehmen. Sammelbox 26 wurde es dann. Ich bin kein Boxen-Typ. Ich verbrauche Platz. Viel Platz. Darum habe ich auch kein 3x3 sondern ein 4,5 x 3 Meter Zelt. Nach dem Einräumen kurz was essen und mit Bier. Und bald ins Körbchen. Nach den letzten kalten Nächten habe ich mir zusätzlich einen leichten Schlafsack gekauft. Dann noch die Heizdecke auf Stufe neun von neun. Das müsste gehen. In der Nacht bin ich dann Schweiß gebadet aufgewacht. Mal etwas die Decke entfernen. Ok, das ist noch verbesserungswürdig. Freitag wie gewohnt um 07.15 aufstehen. Es tröpfelt. Trotzdem, alles einrichten Briefing mit Helmaufkleber und es kann los gehen. Den ersten lasse ich wegen Nässe aus. Der Zweite ist auch feucht, aber man kann ja mal schauen. Das war es dann. Danach hat es richtig geregnet und das mag ich einfach nicht. Vom Autofahren verspürte ich eine leichte Verspannung. Da ich einen Bekannten vom letzten Jahr am Draht hatte, konnte ich den alles Fragen. Wo gibt es Massage? Beim Lidl. Thai-Massage ohne Happy-End natürlich. Mal angerufen und tatsächlich hatten sie noch einen Termin frei für eine Stunde Folter. Wie kann eine so kleine Frau so viel Schmerzen finden? Beide Waden voll verkrampft. Nach der Tortur noch im Fahrerlager Restaurant diniert und ab ins Körbchen. Diesmal mit der sieben. Das Passt. Samstag war dann schön heiß. Rene und ich sind alle Turns gefahren. Er war überraschend bei mit mir eingeteilt. Es waren zum Teil sehr Langsame unterwegs. Die fuhren in Gruppen, weil sie bei dem kleinen Tempounterschied nicht überholen konnten. Rene kämpfte sich bis Mittag durch. Im letzten Morgenturn sah ich vor der dritten Kurve einen kleinen Hasen liegen. Natürlich wurde dieser bei der Rückkehr zum Thema. Unglaublich, aber der Hase ist tatsächlich dem Rene ins Motorrad gerannt. Wenn das einer kann, ist es Rene. Die Piste ist schon kool. Zielgerade, dann eine schnelle rechts mit einer Senke. Nochmal eine Rechts etwas enger. Dann eine Links welche viel schneller geht als man meint. Wieder links aber sehr eng und rechts abfallend. Dann eine doppel Rechts mit neuem Belag. Dieser hat eine Pikel-Landschaft. Ganz viel Klerasiel hätte geholfen. Dann meine lieblings Rechts etwas ansteigend. Gleich wieder links über die Anhöhe und wieder abfallend zur nächsten schwachen Rechts. Nochmals eine doppel Rechts, um sofort wieder auf Links zu gehen. Da hat es einen weiteren Belagwechsel mit Wheeli-Garantie. Kaum setzt das Vorderrad wieder auf, kommt der Rodeo-Drive. Drei richtige Bodenwellen. Kurz eine Rechts antäuschen um dann in die enge Links vor der Tribune. Dann eine enge Rechts und zum Schluss eine schöne weite Rechts auf die Zielgerade. Die Strecke ist anspruchsvoll. Was der eine oder andere auch merkte. In einem Turn ist ein Anfänger auf der Geraden links ins Grün gekommen. Es sah aus, als wolle er einfach links abbiegen. Schwups war er weg. Es staubte und dann kam sein Töff aus dem Staub hervor wie Phönix aus der Asche. Leider krachte sie dann plump in die Wiese. Der erste Verfolger erschrak seinerseits und machte den Ausflug ins Kies. Ich hob die Hand und fuhr in die Box. So verbrachten wir den Samstag.
Der Sonntag startete eigentlich gleich. Erster Turn erfolgreich absolviert. In der Vorbereitung zum zweiten Turn erklang das Martinshorn. Ein übler Sturz musste sich ereignet haben. Den einen haben sie in der Zielkurve geholt und den zweiten mitten auf der Zielgeraden. Den Erzählungen nach, hat es dem einen beim Sturz den Motor aus dem Rahmen gerissen. Das war mein Turn 2 und auch 3. Das gab mir Zeit, den Reifen in aller Ruhe zu wechseln. In der Vorbereitung zum Rennen habe ich noch einiges probiert. Ich war für das Sternchen Rennen eingeteilt. Klingt besser als Best of the Rest 3. Fliegender Start. Ich war dann froh, nach fünf Runden in sengender Hitze die karierte Flagge zu sehen. Welchen Platz kann ich nicht sagen. Aufgrund der etwas längeren Rückreise habe ich die Siegerehrung gecancelt.
Die Rückreise war unspektakulär. Wieder die Holperpiste bis zur Autobahn und dann durch Österreich, Deutschland und wieder Österreich, bis nach Hause. So um 03.00 Uhr bin ich ins Bett gefallen. Den Montagmorgen nahm ich mir frei.
Nun freue ich mich auf Cremona in zwei Wochen mit den Töfflibuebä.
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Tag 11 - 12
Töfflibuebä gehen nach Cremona. Der Veranstalter war Gully-Racing. Ich finde ihn gut, aber einige sind etwas stark auf dem System von Speer fixiert.
Als erstes war die Diskussion, wo wir aufstellen. Denn es wurde bereits am Freitag gefahren. Somit war das Fahrerlager am frühen Abend immer noch voll. Wie die Italiener halt sind, stellen sie auf, als würden sie eine Woche bleiben. Unsereins denkt bereits beim Ausladen ans Einladen. So ab 21:00 war dann wieder einiges frei.
Für die Superbike Serie haben sie ein neues hinteres Fahrerlager gebaut. Etwas entfernt von den sanitären Anlagen. Dafür grosszügig und mit allem ausgestattet. Rene war schon da und hat reichlich reserviert. Wir waren sieben Fahrer und hatten acht Motorräder dabei.
Ich hatte meine Frau dabei und war frühzeitig losgefahren. Dank fehlendem Stau waren wir auch um 21:30 vor Ort. Alles ausräumen und einrichten. Zelt fixieren und bald ging es in den Anhänger.
Samstagmorgen 07:00 Tagwach. Bei den blau/gelb bekleideten Damen die Anmeldung erledigt. Das Breefing absolviert. Das Breefing war neu. Der Gully hat einige Videos vorbereitet. Der eine oder andere Unfall wäre mit etwas weniger Übermut zu verhindern gewesen. Jeweils beim Treffer ging ein Raunen durch den Raum. Ich finde, das hat noch Wirkung. Trotzdem los in der Gruppe Amatori. Im Bewusstsein, dass es wahrscheinlich nicht lange für diese Gruppe reicht. Ich Talent, habe mein Handy, welches als Laptimer dient, vergessen. So musste ich die Zeiten während dem Turn schätzen. Mein Gefühl hat mich jeweils nicht getäuscht. Langsam 2”10. Es zählt ja noch nicht. Im nächsten Turn muss eine Steigerung her. 2”02. Ich konnte mich so gerade noch in der Gruppe halten. Dann mit 1”59 flog ich aus der Gruppe raus. Ab ins Rookie. Schön, wenn man in meinem Alter noch ins jugendliche Rookie darf. Wenigstens konnte ich die Turns durchfahren. Bei diesen Temperaturen war das nicht selbstverständlich. 35° im Schatten war angekündigt. Der Asphalt hatte 65° und strahlte im schönsten schwarz. Insbesondere im neuen Fahrerlager.
Immer wieder stand ich mit sammt dem Unterzieher unter der Dusche. So konnte die Hitze über lange 20 Minuten zum Körper raus. Zwischendurch habe ich mich auf der Piste vergnügt. Mit einer 1”56.154 habe ich mich dann für den 38 Platz qualifiziert. Mein Geschwindigkeitsgenosse wäre zwei Plätze vor mir gewesen. Leider hatte er sein Zeitmanagement nicht im Griff und hatte die Startzeit verpasst. Somit ist mein Plan, ihm zu folgen, beim Start geplatzt. Danke für nichts. Dann folge ich dem nächst Besten. Wie er sich einen Platz vor mir ergatterte, konnte nicht mit regulären Dingen zu- und hergegangen sein. Der verlor seinen Vordermann noch in den ersten drei Kurven der Einführungsrunde. Da versuchte ich, den nächsten zu halten. Hat auch nicht perfekt funktioniert. Zwischendurch kam dann ein Spätstarter vorbei. Da habe ich aber auch nur drei Kurven mitgehalten. Hinter mir meinte ich, einen Verfolger zu hören. Also Vollgas. Oder so. Was die Hitze zulässt. Am Ende war es Platz 20. Wieder mal den Töff reinigen und für den nächsten Tag vorbereiten. Mit dem Abendessen wurde es noch spannend. Für sieben Personen spontan in der Nähe ist hier nicht einfach. Mauro fand ein Lokal, das mehrheitlich für Take-Away bekannt ist. Das Ambiente ladet nicht für ein Candlelight-Dinner ein. Die Pizza war aber super fein. Natürlich kamen Geschichten auf den Tisch, die sich stetig steigerten. So wie es sich gehört. Leider kam Rene nicht mit. Er wollte unbedingt sein Camping-Feeling testen. Er hat jetzt ein Marco-Polo. Zum Glück, denn mittlerweile gab es einen kleinen Wetterumschwung. Windböen wüteten im Fahrerlager. Er hat dann unser und sein Zelt schnellstmöglich gesenkt und wieder befestigt. Einzelne Kandidaten haben dies vorab nicht befestigt. Da haben dann die Zurückgebliebenen die Arbeit verrichtet. Als wir dann wieder bei der Homebase waren, legte sich der Sturm und wir tranken noch das eine oder andere Bier.
Sonntag, wiederum 07:00 Tagwach. Kurz zu den bunten Damen den neuen Tageskleber holen. Dann locker vorbereiten. Ah, shit. Ich bin in der Rookie-Gruppe und ich habe mich auf die Amateur-Gruppe konzentriert. Schade für die 15 Minuten. Fünf habe ich noch mitgenommen. Mein Töff bekam dann noch einen Ausritt mit dem Koch. Er fuhr dann meinen Reifen wieder Rund. Danke für das. Leider habe ich die Kannte auf der linken Seite schnell wieder hinbekommen. Ich habe massive Probleme mit links. Der dritte Turn wurde dann wegen einem üblen Unfall gestrichen. Drei Piloten waren sich nicht einig und kamen sich doch so nah. Da hatten wir Zeit, über den Ausflug mit meinem Töff zu philosophieren.
Auch konnte ich mit dem Koch über alte Zeiten lachen. Was für Sturzpiloten wir über die Zeit erlebten. Das war der Brüller vom Wochenende. Noch zwei Turns in der Bruthitze. Es hatte den ganzen Tag keinen Wind. Irgendwann ist jeder Spass vorbei. Zusammenpacken, losfahren und stauen. Diesmal nur in der Nähe von Mailand. Der Gotthard und alles weitere war flüssig. Genau so meine ich das. Nach dem Gotthard hat es reichlich geregnet.
Ich muss meine Probleme mit Links in den Griff bekommen, oder ich dreh mich rechts im Kreis.
Töfflibuebä gehen nach Cremona. Der Veranstalter war Gully-Racing. Ich finde ihn gut, aber einige sind etwas stark auf dem System von Speer fixiert.
Als erstes war die Diskussion, wo wir aufstellen. Denn es wurde bereits am Freitag gefahren. Somit war das Fahrerlager am frühen Abend immer noch voll. Wie die Italiener halt sind, stellen sie auf, als würden sie eine Woche bleiben. Unsereins denkt bereits beim Ausladen ans Einladen. So ab 21:00 war dann wieder einiges frei.
Für die Superbike Serie haben sie ein neues hinteres Fahrerlager gebaut. Etwas entfernt von den sanitären Anlagen. Dafür grosszügig und mit allem ausgestattet. Rene war schon da und hat reichlich reserviert. Wir waren sieben Fahrer und hatten acht Motorräder dabei.
Ich hatte meine Frau dabei und war frühzeitig losgefahren. Dank fehlendem Stau waren wir auch um 21:30 vor Ort. Alles ausräumen und einrichten. Zelt fixieren und bald ging es in den Anhänger.
Samstagmorgen 07:00 Tagwach. Bei den blau/gelb bekleideten Damen die Anmeldung erledigt. Das Breefing absolviert. Das Breefing war neu. Der Gully hat einige Videos vorbereitet. Der eine oder andere Unfall wäre mit etwas weniger Übermut zu verhindern gewesen. Jeweils beim Treffer ging ein Raunen durch den Raum. Ich finde, das hat noch Wirkung. Trotzdem los in der Gruppe Amatori. Im Bewusstsein, dass es wahrscheinlich nicht lange für diese Gruppe reicht. Ich Talent, habe mein Handy, welches als Laptimer dient, vergessen. So musste ich die Zeiten während dem Turn schätzen. Mein Gefühl hat mich jeweils nicht getäuscht. Langsam 2”10. Es zählt ja noch nicht. Im nächsten Turn muss eine Steigerung her. 2”02. Ich konnte mich so gerade noch in der Gruppe halten. Dann mit 1”59 flog ich aus der Gruppe raus. Ab ins Rookie. Schön, wenn man in meinem Alter noch ins jugendliche Rookie darf. Wenigstens konnte ich die Turns durchfahren. Bei diesen Temperaturen war das nicht selbstverständlich. 35° im Schatten war angekündigt. Der Asphalt hatte 65° und strahlte im schönsten schwarz. Insbesondere im neuen Fahrerlager.
Immer wieder stand ich mit sammt dem Unterzieher unter der Dusche. So konnte die Hitze über lange 20 Minuten zum Körper raus. Zwischendurch habe ich mich auf der Piste vergnügt. Mit einer 1”56.154 habe ich mich dann für den 38 Platz qualifiziert. Mein Geschwindigkeitsgenosse wäre zwei Plätze vor mir gewesen. Leider hatte er sein Zeitmanagement nicht im Griff und hatte die Startzeit verpasst. Somit ist mein Plan, ihm zu folgen, beim Start geplatzt. Danke für nichts. Dann folge ich dem nächst Besten. Wie er sich einen Platz vor mir ergatterte, konnte nicht mit regulären Dingen zu- und hergegangen sein. Der verlor seinen Vordermann noch in den ersten drei Kurven der Einführungsrunde. Da versuchte ich, den nächsten zu halten. Hat auch nicht perfekt funktioniert. Zwischendurch kam dann ein Spätstarter vorbei. Da habe ich aber auch nur drei Kurven mitgehalten. Hinter mir meinte ich, einen Verfolger zu hören. Also Vollgas. Oder so. Was die Hitze zulässt. Am Ende war es Platz 20. Wieder mal den Töff reinigen und für den nächsten Tag vorbereiten. Mit dem Abendessen wurde es noch spannend. Für sieben Personen spontan in der Nähe ist hier nicht einfach. Mauro fand ein Lokal, das mehrheitlich für Take-Away bekannt ist. Das Ambiente ladet nicht für ein Candlelight-Dinner ein. Die Pizza war aber super fein. Natürlich kamen Geschichten auf den Tisch, die sich stetig steigerten. So wie es sich gehört. Leider kam Rene nicht mit. Er wollte unbedingt sein Camping-Feeling testen. Er hat jetzt ein Marco-Polo. Zum Glück, denn mittlerweile gab es einen kleinen Wetterumschwung. Windböen wüteten im Fahrerlager. Er hat dann unser und sein Zelt schnellstmöglich gesenkt und wieder befestigt. Einzelne Kandidaten haben dies vorab nicht befestigt. Da haben dann die Zurückgebliebenen die Arbeit verrichtet. Als wir dann wieder bei der Homebase waren, legte sich der Sturm und wir tranken noch das eine oder andere Bier.
Sonntag, wiederum 07:00 Tagwach. Kurz zu den bunten Damen den neuen Tageskleber holen. Dann locker vorbereiten. Ah, shit. Ich bin in der Rookie-Gruppe und ich habe mich auf die Amateur-Gruppe konzentriert. Schade für die 15 Minuten. Fünf habe ich noch mitgenommen. Mein Töff bekam dann noch einen Ausritt mit dem Koch. Er fuhr dann meinen Reifen wieder Rund. Danke für das. Leider habe ich die Kannte auf der linken Seite schnell wieder hinbekommen. Ich habe massive Probleme mit links. Der dritte Turn wurde dann wegen einem üblen Unfall gestrichen. Drei Piloten waren sich nicht einig und kamen sich doch so nah. Da hatten wir Zeit, über den Ausflug mit meinem Töff zu philosophieren.
Auch konnte ich mit dem Koch über alte Zeiten lachen. Was für Sturzpiloten wir über die Zeit erlebten. Das war der Brüller vom Wochenende. Noch zwei Turns in der Bruthitze. Es hatte den ganzen Tag keinen Wind. Irgendwann ist jeder Spass vorbei. Zusammenpacken, losfahren und stauen. Diesmal nur in der Nähe von Mailand. Der Gotthard und alles weitere war flüssig. Genau so meine ich das. Nach dem Gotthard hat es reichlich geregnet.
Ich muss meine Probleme mit Links in den Griff bekommen, oder ich dreh mich rechts im Kreis.
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Tag 13
Zusatztermin
Um mein Problem mit links in den Griff zu bekommen, habe ich spontan einen Tag in Aneau du Rhin gebucht. FM-Mannhard hat sich bei Promax eingemietet. Wie so viele andere Kursanbieter. Also bin ich sehr früh abgefahren, um dort sehr früh zu sein. 7.30 Uhr vor Ort, heisst um 5.30 Uhr aufstehen. Ich habe mich dann in der hinteren Zone aufgestellt.
Im ersten Eindruck befürchtete ich, dass dies heute ein Tag für nichts wird. Mein Schulkamerad war ein mässig ambitionierter Strassenfahrer. Er ist auch mit der R1 angereist. Dank fehlenden Reifenwärmer durften wir jeweils die ersten zwei Runden einrollen. Die ersten beiden Turns waren zügig. Im dritten Turn gab dann der andere Schüler mitten im Turn auf. Da zog der Instruktor die Geschwindigkeit an. Noch immer kämpfte ich mit der Linkskurve und mit der Distanz zum Hinterrad. Habe ich erwähnt, dass es heiss war? Bis mittag habe ich bereits zwei Liter getrunken. Musste aber trotzdem nie auf die Toilette. Über Mittag den obligatorischen Flammkuchen. In dieser Hitze doch eine kleine Herausforderung. Der Kuchen liegt natürlich nach dem Mittagsschlaf noch immer quer im Magen. Das Kombi wird es richten.
Im vierten Turn streicht mein Leidensgenosse die Segel. Somit konnten wir gleich von Beginn weg ziehen. Der Instruktor machte es nicht schlecht. Ich war mit dem Tempo immer gefordert. Kein gemütliches Blümchen pflücken. Immer kam gleich die Aufforderung aufzuschliessen. Leider fühlte ich mich in der Linkskurve noch immer nicht wohl.
Im fünften Turn waren wir wieder zu dritt. Aber auch nur bis in die Hälfte. Da verliess der Kollege erschöpft die Strecke. Und wieder ging es ab. Im letzten Turn haben alle Kursteilnehmer aufgegeben. Nur der KinCap stand pünktlich bei der Strecke Ausfahrt. Der Kursleiter meinte: "Alle geben auf, nur Du beisst durch”. Endlich habe ich die Kondition, welche ich mir anfangs der Saison gewünscht hätte.
Fazit des Tageskurs, von Anfang an ziehen. Das mit der Links kommt mit dem neuen Reifen.
Zusatztermin
Um mein Problem mit links in den Griff zu bekommen, habe ich spontan einen Tag in Aneau du Rhin gebucht. FM-Mannhard hat sich bei Promax eingemietet. Wie so viele andere Kursanbieter. Also bin ich sehr früh abgefahren, um dort sehr früh zu sein. 7.30 Uhr vor Ort, heisst um 5.30 Uhr aufstehen. Ich habe mich dann in der hinteren Zone aufgestellt.
Im ersten Eindruck befürchtete ich, dass dies heute ein Tag für nichts wird. Mein Schulkamerad war ein mässig ambitionierter Strassenfahrer. Er ist auch mit der R1 angereist. Dank fehlenden Reifenwärmer durften wir jeweils die ersten zwei Runden einrollen. Die ersten beiden Turns waren zügig. Im dritten Turn gab dann der andere Schüler mitten im Turn auf. Da zog der Instruktor die Geschwindigkeit an. Noch immer kämpfte ich mit der Linkskurve und mit der Distanz zum Hinterrad. Habe ich erwähnt, dass es heiss war? Bis mittag habe ich bereits zwei Liter getrunken. Musste aber trotzdem nie auf die Toilette. Über Mittag den obligatorischen Flammkuchen. In dieser Hitze doch eine kleine Herausforderung. Der Kuchen liegt natürlich nach dem Mittagsschlaf noch immer quer im Magen. Das Kombi wird es richten.
Im vierten Turn streicht mein Leidensgenosse die Segel. Somit konnten wir gleich von Beginn weg ziehen. Der Instruktor machte es nicht schlecht. Ich war mit dem Tempo immer gefordert. Kein gemütliches Blümchen pflücken. Immer kam gleich die Aufforderung aufzuschliessen. Leider fühlte ich mich in der Linkskurve noch immer nicht wohl.
Im fünften Turn waren wir wieder zu dritt. Aber auch nur bis in die Hälfte. Da verliess der Kollege erschöpft die Strecke. Und wieder ging es ab. Im letzten Turn haben alle Kursteilnehmer aufgegeben. Nur der KinCap stand pünktlich bei der Strecke Ausfahrt. Der Kursleiter meinte: "Alle geben auf, nur Du beisst durch”. Endlich habe ich die Kondition, welche ich mir anfangs der Saison gewünscht hätte.
Fazit des Tageskurs, von Anfang an ziehen. Das mit der Links kommt mit dem neuen Reifen.
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
Tag 14-16
Ich bin etwas in Verzug.
Magny-Cours steht an. Die Anreise war wieder einmal mehr als speziell. Ich bin ganz nach meinen alten Gewohnheiten etwas spät dran. Meine Tochter kann ich nicht als Ausrede beiziehen, weil sie früher zu Hause war wie ich. In Magny-Cours besteht wenigstens kein Zeit Limit für den Einlass. Eigentlich ging es recht flott voran. Bis dann Google meinte ich soll wieder Land und Leute kennen lernen. Klar um 23.00 Uhr. Da sind hoffentlich keine Leute mehr auf der Strasse. Denn ich komme geflogen. Mit etwas Wut im Bauch hetze ich durchs Burgund. Entlang den Natursteinmauern, welche die Rebberge begrenzen. Ich kenne das schon. Also möglichst schnell durch. Da erzähle ich meiner Tochter, wie meine Frau das erste mal diese Strecke gefahren ist und wir eine Kuhherde auf die Seite hupen mussten.
Somit war mir bekannt, dass es Tiere auf der Straße haben könnte. Plötzlich sieht mich eine Eule mit ihren grossen Augen an. Ich zielte noch auf die Mitte, sodass sie sich ducken konnte. Es wirbelte sie im Waschmaschinengang unten durch. Sie war aber hart im Nehmen und war dann weg. Das war dann doch ein kleiner Schock für uns. Insbesondere als Harry-Potter-Fan. Bald darauf musste noch ein Marder kurz vor unserem Auto durch. Dem hat es aber gut gereicht. Zuletzt schaute mich ein Reh von circa zehn Meter Entfernung an. Aber kein Mensch auf der Straße. So viel zu Land und Leute. Wir kamen endlich an und stellten auf. Möglichst leise, denn es war schon um 01:30 Uhr.
Erster Turn, erstes Glück. Der Kurs hallt noch etwas nach. Forsch versuche ich meine Runden zu ziehen. Im Turn zwei erreiche ich bereits meine Standardzeit von 2.05 tief. Das lässt hoffen. Turn drei bei 2.03.693. Dann wurde es heiss und kaum jemand konnte sich signifikant verbessern. Es wurden noch die beiden Rennen ausgetragen. Da eine Woche später der Junioren-Cup ausgetragen wurde, hatte es reichlich Cup-Fahrer dabei. Die sind dann um 1:44 gefahren. Da bin ich doch wieder bei meinen 15 - 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Die Zeiten von Domi, ja er war auch hier, wurden gar nicht publiziert. Ist auch besser so. Da hätten sich ein paar daran versucht. Natürlich wurde ich in die langsamste Gruppe degradiert. Zu meinen Erstaunen war diese aber sehr homogen. Ich konnte überholen und wurde überholt, beziehungsweise anhängen. Wenigstens zwei Kurven lang.
Natürlich hat noch einer vor Kurve 7 seinen Ölstand reduziert. Das war ab dann ein schwieriges Anfahren. Was die Zeiten auch nicht besser macht. Am späteren Nachmittag war dann noch das zwei Stunden Rennen. Dies absolvierte ich mit meinem italienischen Nachbarn. Es war sehr warm. So warm, dass der Nachbar nach zwei kurzen Turns aufgab. Da habe ich meine Chance genutzt und den Rest gefahren. Einfach drauf bleiben. Nicht schnell, aber drauf bleiben. Diese Taktik spülte uns von Platz 51 auf Platz 40. Immerhin.
Der Sonntag ist schnell erzählt. Kleines Warm-Up. Dann noch im best of the Rest 2 angetreten. Für mich ungewohnt. Normalerweise reicht es nur ins Drei mit den Nacket und Frauen. Startplatz 42. Im Ziel auf Platz 25. Leider letzter gewerteter, aber wenigstens eine versöhnliche 2:04.569. Noch ein Turn zum Abgewöhnen und packen. Beim packen noch den obligaten Sonnenbrand eingefangen und los.
Diesmal die normale schnelle Strecke.
Ich bin etwas in Verzug.
Magny-Cours steht an. Die Anreise war wieder einmal mehr als speziell. Ich bin ganz nach meinen alten Gewohnheiten etwas spät dran. Meine Tochter kann ich nicht als Ausrede beiziehen, weil sie früher zu Hause war wie ich. In Magny-Cours besteht wenigstens kein Zeit Limit für den Einlass. Eigentlich ging es recht flott voran. Bis dann Google meinte ich soll wieder Land und Leute kennen lernen. Klar um 23.00 Uhr. Da sind hoffentlich keine Leute mehr auf der Strasse. Denn ich komme geflogen. Mit etwas Wut im Bauch hetze ich durchs Burgund. Entlang den Natursteinmauern, welche die Rebberge begrenzen. Ich kenne das schon. Also möglichst schnell durch. Da erzähle ich meiner Tochter, wie meine Frau das erste mal diese Strecke gefahren ist und wir eine Kuhherde auf die Seite hupen mussten.
Somit war mir bekannt, dass es Tiere auf der Straße haben könnte. Plötzlich sieht mich eine Eule mit ihren grossen Augen an. Ich zielte noch auf die Mitte, sodass sie sich ducken konnte. Es wirbelte sie im Waschmaschinengang unten durch. Sie war aber hart im Nehmen und war dann weg. Das war dann doch ein kleiner Schock für uns. Insbesondere als Harry-Potter-Fan. Bald darauf musste noch ein Marder kurz vor unserem Auto durch. Dem hat es aber gut gereicht. Zuletzt schaute mich ein Reh von circa zehn Meter Entfernung an. Aber kein Mensch auf der Straße. So viel zu Land und Leute. Wir kamen endlich an und stellten auf. Möglichst leise, denn es war schon um 01:30 Uhr.
Erster Turn, erstes Glück. Der Kurs hallt noch etwas nach. Forsch versuche ich meine Runden zu ziehen. Im Turn zwei erreiche ich bereits meine Standardzeit von 2.05 tief. Das lässt hoffen. Turn drei bei 2.03.693. Dann wurde es heiss und kaum jemand konnte sich signifikant verbessern. Es wurden noch die beiden Rennen ausgetragen. Da eine Woche später der Junioren-Cup ausgetragen wurde, hatte es reichlich Cup-Fahrer dabei. Die sind dann um 1:44 gefahren. Da bin ich doch wieder bei meinen 15 - 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Die Zeiten von Domi, ja er war auch hier, wurden gar nicht publiziert. Ist auch besser so. Da hätten sich ein paar daran versucht. Natürlich wurde ich in die langsamste Gruppe degradiert. Zu meinen Erstaunen war diese aber sehr homogen. Ich konnte überholen und wurde überholt, beziehungsweise anhängen. Wenigstens zwei Kurven lang.
Natürlich hat noch einer vor Kurve 7 seinen Ölstand reduziert. Das war ab dann ein schwieriges Anfahren. Was die Zeiten auch nicht besser macht. Am späteren Nachmittag war dann noch das zwei Stunden Rennen. Dies absolvierte ich mit meinem italienischen Nachbarn. Es war sehr warm. So warm, dass der Nachbar nach zwei kurzen Turns aufgab. Da habe ich meine Chance genutzt und den Rest gefahren. Einfach drauf bleiben. Nicht schnell, aber drauf bleiben. Diese Taktik spülte uns von Platz 51 auf Platz 40. Immerhin.
Der Sonntag ist schnell erzählt. Kleines Warm-Up. Dann noch im best of the Rest 2 angetreten. Für mich ungewohnt. Normalerweise reicht es nur ins Drei mit den Nacket und Frauen. Startplatz 42. Im Ziel auf Platz 25. Leider letzter gewerteter, aber wenigstens eine versöhnliche 2:04.569. Noch ein Turn zum Abgewöhnen und packen. Beim packen noch den obligaten Sonnenbrand eingefangen und los.
Diesmal die normale schnelle Strecke.
Dran bleiben so lange es noch geht.
Re: 2025
So, der Koch von Cremona meldet sich auch noch wie die späte Fasnacht.
Danke nochmal für den Ausritt mit deiner Sugi.
Hat mir gut gefallen. Von allen 1000er die ich bis jetzt gefahren bin, war mir die Sugi am liebsten.
Hätte ich so nicht gedacht, war aber geil.
Danke nochmal für den Ausritt mit deiner Sugi.
Hat mir gut gefallen. Von allen 1000er die ich bis jetzt gefahren bin, war mir die Sugi am liebsten.
Hätte ich so nicht gedacht, war aber geil.
Re: 2025
Tag 17 - 18
Ich bin nicht in Verzug, sondern ich musste etwas mit dem Bericht zuwarten.
Zu Trainingszwecken sind Rene und ich nach Ledenon gereist. Ein sehr kleiner Veranstalter namens SLA hat geladen. In der Vorbereitung war ich noch kurz bei meinem Mech um den kleinen Service zu erledigen. Ölwechsel und kleine Einstellungen. Dies weil ich letztes Jahr 5000 Kilometer abspulte, ohne etwas Pflege. Aber eigentlich war die Suzi gut im Schuss.
Die Hinfahrt war unspektakulär. Da niemand mit kam, konnte ich meinen eigenen Reise-Rhythmus leben. Was mir natürlich unterging war, dass die Lesben-EM (Aussage Funicello) in Bern weilte. Mit dem zugehörigen Mehrverkehr. Nach dem Wankdorf wurde es entspannter. Dafür hatte ich in Genf keine Verzögerung mehr.
Die letzte Steigung ist jedes Mal ein Erlebnis. Diesmal mit dem Firmenwagen, welcher ein Automatik Getriebe hat. So hatte ich keine Angst um meine Kupplung, denn es hat keine und ist auch nicht mir. Im Fahrerlager suchte ich dann den von Rene reservierten Platz. Wind technisch perfekt. Für den Strom ein Fiasko. Die 20 Meter Kabel haben nicht gereicht.
Kurz aufgestellt und ab in den Hänger. 07:00 Tagwach. Den Rest aufstellen und den Töff vorbereiten. Alles bestens. Ich hatte noch nie eine solch schnelle Anmeldung. An die Theke, den Namen angeben, das Couvert fassen und weg. So geht das.
Natürlich noch die Ansage auf welsch. Rene weis immer noch nicht, wann er lächeln soll und wann einfach schweigen. Wir wären fast aufgeflogen und hätten ein persönliches Brifing auf englisch erhalten. Also los auf die Strecke. Beim ersten Turn immer zehn Minuten früher hin, weil erst die DB-Kontrolle gemacht werden musste. Ich bin da und nur einer mit dem orangen Overall da. Ohne Instrumente oder Messgeräte. Dann sagte er mir, ich soll auf 5000 drehen. Sein Gehör hat ihm mitgeteilt, dass es gut ist. Das habe ich noch nie erlebt. Aber ok.
Beim zweiten Turn war dann auch sein “Gspänli” da und wir machten die Kontrolle nochmals richtig. Auf der Piste mühte ich mich um jede Kurve. Es wird immer schlimmer. Bis dann eine Pilotin mich aufforderte, ihr zu folgen. Da fielen dann die Sekunden ins Erträgliche. Immer noch nicht gut, aber wenigstens überholte mich kein E-Roller mehr.
Den Abend verbrachten wir in der Hotelanlage, wo sich Rene mit seiner Göttin einquartierte.
Sehr fein. Zum Glück habe ich nicht viel getrunken. Die Zufahrt war eine Zumutung.
Der Sonntag begann wie der Samstag. Etwas zurückhaltend, aber ich hoffte auf die Pilotin.
Dann kam der Tritt in den Arsch. Schön aufgezogen, die Zielgerade hinauf, links einbiegen und Schubverlust. Sofort an der rechten Seite angehalten. Irgendetwas hat mich am Hintern getroffen. Blick nach unten. Etwas Öl am Schuh. Tja, die Kette gerissen und den Motor geöffnet. Ein Teil der Kette hing noch im Motor. Der Schandwagen war schnell da und brachte mich zurück. Dann packe ich zusammen und fahre nach Hause. Beim Mech den Töff abgeladen und warten. In der Zwischenzeit habe ich verzweifelt einen Motor gesucht. Leider ohne Erfolg. Jetzt wird es brenzlig. Mugello ist in drei Wochen.
Den blauen Mosen am Arsch hättet ihr sehen sollen. Unglaubliche Stelle und Hand gross.
Ich bin nicht in Verzug, sondern ich musste etwas mit dem Bericht zuwarten.
Zu Trainingszwecken sind Rene und ich nach Ledenon gereist. Ein sehr kleiner Veranstalter namens SLA hat geladen. In der Vorbereitung war ich noch kurz bei meinem Mech um den kleinen Service zu erledigen. Ölwechsel und kleine Einstellungen. Dies weil ich letztes Jahr 5000 Kilometer abspulte, ohne etwas Pflege. Aber eigentlich war die Suzi gut im Schuss.
Die Hinfahrt war unspektakulär. Da niemand mit kam, konnte ich meinen eigenen Reise-Rhythmus leben. Was mir natürlich unterging war, dass die Lesben-EM (Aussage Funicello) in Bern weilte. Mit dem zugehörigen Mehrverkehr. Nach dem Wankdorf wurde es entspannter. Dafür hatte ich in Genf keine Verzögerung mehr.
Die letzte Steigung ist jedes Mal ein Erlebnis. Diesmal mit dem Firmenwagen, welcher ein Automatik Getriebe hat. So hatte ich keine Angst um meine Kupplung, denn es hat keine und ist auch nicht mir. Im Fahrerlager suchte ich dann den von Rene reservierten Platz. Wind technisch perfekt. Für den Strom ein Fiasko. Die 20 Meter Kabel haben nicht gereicht.
Kurz aufgestellt und ab in den Hänger. 07:00 Tagwach. Den Rest aufstellen und den Töff vorbereiten. Alles bestens. Ich hatte noch nie eine solch schnelle Anmeldung. An die Theke, den Namen angeben, das Couvert fassen und weg. So geht das.
Natürlich noch die Ansage auf welsch. Rene weis immer noch nicht, wann er lächeln soll und wann einfach schweigen. Wir wären fast aufgeflogen und hätten ein persönliches Brifing auf englisch erhalten. Also los auf die Strecke. Beim ersten Turn immer zehn Minuten früher hin, weil erst die DB-Kontrolle gemacht werden musste. Ich bin da und nur einer mit dem orangen Overall da. Ohne Instrumente oder Messgeräte. Dann sagte er mir, ich soll auf 5000 drehen. Sein Gehör hat ihm mitgeteilt, dass es gut ist. Das habe ich noch nie erlebt. Aber ok.
Beim zweiten Turn war dann auch sein “Gspänli” da und wir machten die Kontrolle nochmals richtig. Auf der Piste mühte ich mich um jede Kurve. Es wird immer schlimmer. Bis dann eine Pilotin mich aufforderte, ihr zu folgen. Da fielen dann die Sekunden ins Erträgliche. Immer noch nicht gut, aber wenigstens überholte mich kein E-Roller mehr.
Den Abend verbrachten wir in der Hotelanlage, wo sich Rene mit seiner Göttin einquartierte.
Sehr fein. Zum Glück habe ich nicht viel getrunken. Die Zufahrt war eine Zumutung.
Der Sonntag begann wie der Samstag. Etwas zurückhaltend, aber ich hoffte auf die Pilotin.
Dann kam der Tritt in den Arsch. Schön aufgezogen, die Zielgerade hinauf, links einbiegen und Schubverlust. Sofort an der rechten Seite angehalten. Irgendetwas hat mich am Hintern getroffen. Blick nach unten. Etwas Öl am Schuh. Tja, die Kette gerissen und den Motor geöffnet. Ein Teil der Kette hing noch im Motor. Der Schandwagen war schnell da und brachte mich zurück. Dann packe ich zusammen und fahre nach Hause. Beim Mech den Töff abgeladen und warten. In der Zwischenzeit habe ich verzweifelt einen Motor gesucht. Leider ohne Erfolg. Jetzt wird es brenzlig. Mugello ist in drei Wochen.
Den blauen Mosen am Arsch hättet ihr sehen sollen. Unglaubliche Stelle und Hand gross.
Dran bleiben so lange es noch geht.